Olga Sushytska
- European Investment Bank
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Die EIB Global, der Geschäftsbereich der Europäischen Investitionsbank (EIB) für Aktivitäten außerhalb der EU, und das Ministerium für Wirtschaft und Finanzen des Königreichs Kambodscha haben heute in Phnom Penh eine Vereinbarung über einen EU-Zuschuss von 15 Millionen Euro unterzeichnet. Die Mittel fließen in das Programm des Landes für eine gerechte ländliche Wirtschaft und Agrarhandel (ASPIRE-AT). Das Programm, dem der Staat große Bedeutung beimisst, soll den Agrarsektor modernisieren, die Ernährungssicherheit verbessern und das Exportpotenzial stärken. Der Zuschuss ergänzt einen Kredit der EIB Global über 60 Millionen Euro und 4,5 Millionen Euro der Europäischen Union (EU) für technische Hilfe, die von der EIB erbracht wird. Damit vergibt die EU fast 80 Millionen Euro für das Programm. Hinzu kommen 49 Millionen US-Dollar vom Internationalen Fonds für landwirtschaftliche Entwicklung (IFAD), der Agentur der Vereinten Nationen für ländliche Entwicklung.
Die Europäische Investitionsbank-Gruppe (EIB-Gruppe) und die Europäische Kommission haben beim diesjährigen Forum der EIB-Gruppe eine Garantievereinbarung für die Ukraine unterzeichnet. Damit kann die EIB mindestens zwei Milliarden Euro in dringende Wiederaufbau-Maßnahmen investieren. Die Finanzierung ist auf die Prioritäten und Bedürfnisse der Ukraine abgestimmt und fällt unter die 50 Milliarden Euro schwere Ukraine-Fazilität der EU für den Zeitraum von 2024 bis 2027.
Drei Jahre nach Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine unterstützt die Europäische Union nach wie vor den Wiederaufbau wichtiger Infrastruktur in dem Land. Zwei öffentliche Gebäude in der Oblast Lwiw sind nach der Sanierung wieder geöffnet: das St Luke‘s-Krankenhaus in Lwiw und die Vorschule Nr. 7 „Dswinotschok“ in Truskawez. Finanziert haben das Projekt die Europäische Investitionsbank (EIB) und die EU unter dem Programm für den raschen Wiederaufbau der Ukraine. Das Programm fördert den Wiederaufbau wichtiger sozialer Infrastruktur. Dazu gehören etwa Schulen, Krankenhäuser, Wasser- und Wärmenetze und sozialer Wohnraum. Vom Krieg betroffene Kommunen stehen vor massiven Herausforderungen. Finanzierungen wie diese sichern den Zugang zu wichtigen Diensten und helfen den Kommunen, Krisen standzuhalten.