
Beschreibung
Personen, die den Mittelmeerraum verlassen haben und nun in Europa leben, können einen erheblichen Einfluss auf die Entwicklung ihrer Herkunftsländer haben, wobei das allgemeine Ziel darin besteht, inklusives Wachstum, Innovation und die Schaffung von Arbeitsplätzen in den Mittelmeer-Partnerländern zu fördern. In diesem Zusammenhang hat das Institut de Recherche pour le Développement (IRD), ein öffentliches Forschungsinstitut in Frankreich, die EIB um Unterstützung gebeten, um das Pilotprogramm PACEIM (Programme d'Aide à la Création d'Entreprises Innovantes en Méditerranée), das 2009 eingerichtet wurde, auszuweiten. Durch dieses Programm sollen hochqualifizierte Migranten aus den Mittelmeer-Partnerländen, die in Frankreich leben, die Möglichkeit erhalten, innovative Start-up-Unternehmen in ihren Herkunftsländern zu gründen.
Mit dieser Studie wird die Möglichkeit geprüft, das PACEIM-Programm auf hochqualifizierte Migranten auszuweiten, die in Deutschland, Spanien, Italien, dem Vereinigten Königreich und anderen europäischen Ländern leben. Auch die Anzahl der Partnerländer soll erhöht werden und ebenfalls Jordanien, Ägypten und Palästina umfassen.
In der Studie wird ein Rahmen vorgeschlagen, durch den innovative privatwirtschaftliche Unternehmen in den Mittelmeer-Partnerländern gefördert werden können. Die Ergebnisse zeigen, dass in Europa mehr als eine Million hochqualifizierter Spezialisten aus den Mittelmeer-Partnerländern lebt, die für Maßnahmen aus dem PACEIM in Betracht kommen. Im Mittelmeerraum gibt es zahlreiche soziale und geschäftliche Anliegen – wie etwa die Entwicklung digitaler Dienstleistungen, intelligente Städte, globale Dienste für eine im Wandel begriffene Bevölkerung und das soziale Unternehmertum. Sie werden vorgeschlagen, um die Diaspora-Fachkräfte zu mobilisieren.
Die Studie wurde von LiNXEO mit finanzieller Unterstützung aus dem FEMIP-Treuhandfonds durchgeführt.